Die Houston Rockets haben im Finale der Western Conference der

NBA: Houston Rockets führen 3:2 gegen die Golden State Warriors



Die Houston Rockets haben im Finale der Western Conference der Basketball-Liga NBA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Die Texaner, bestes Team der Vorrunde, gewannen das fünfte Spiel der Serie gegen Titelverteidiger Golden State Warriors 98:94 (45:45). Nach dem Heimerfolg führen die Rockets in der Serie 3:2 und brauchen nur noch einen Sieg. Am Samstag hat Golden State wieder Heimrecht, ein entscheidendes siebtes Spiel würde in Houston ausgetragen werden.

In den vergangenen drei Jahren hatte Golden State stets gegen Cleveland im NBA-Finale gestanden und dabei zweimal den Titel gewonnen, diese Serie könnte nun reißen. Denn auch die Cavs liegen in der Eastern Conference 2:3 gegen Boston zurück, die mit Superstars gespickten Teams müssen nun beide die ausstehenden Spiele gewinnen.

Dabei könnte die Verletzung von Houstons Chris Paul den Warriors behilflich sein. In der Schlussphase war der Point Guard umgeknickt und konnte nicht weiterspielen. Rockets-Trainer Mike D`Antoni gab sich nach dem Spiel "besorgt", wollte aber die Untersuchung abwarten. Paul war mit 20 Punkten ein entscheidender Faktor beim dritten Sieg über Golden State, zumal James Harden (19 Punkte) keinen seiner insgesamt elf Drei-Punkte-Würfe im Korb unterbrachte.

Sollte Paul ausfallen, wäre Eric Gordon vermutlich D`Antonis erste Wahl für die Startaufstellung. Gordon kam im fünften Spiel von der Bank und avancierte mit 24 Punkten zum besten Werfer seiner Mannschaft. Bei den Gästen war Kevin Durant mit 29 Punkten tonangebend. Klay Thompson (23 Punkte) und Stephen Curry (22 Punkte) konnten bei der Punktausbeute ebenfalls überzeugen, insgesamt leisteten sich die Warriors jedoch zu viele Ballverluste. Auch Draymond Green, einer der besten Verteidiger der NBA, erwischte nicht seinen besten Tag.

krä/dpa

Source: spiegel.de