Der ungewöhnlich heiße Sommer hat die Menschen scharenweise in die

Sommer, Hitze, Trockenheit: Freibäder erwarten Besucherrekord

Der ungewöhnlich heiße Sommer hat die Menschen scharenweise in die Schwimmbecken getrieben - viele Freibäder in Deutschland steuern auf einen Besucherrekord zu. Das ergab eine bundesweite Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Mehr dazu im SPIEGEL Heft 32/2018 Der Sommer, der nie endet Digitale Ausgabe | Gedruckte Ausgabe | Apps | Abo Zum Beispiel sind die städtischen Freibäder in Köln nur noch ein kleines Stück von einem neuen Höchstwert entfernt. Knapp 740.000 Schwimmer kamen bislang, mit 80.000 weiteren würde das bisher beste Jahr 2013 übertroffen. "Wir haben die Hoffnung auf ein neues Rekordjahr", sagte ein Sprecher von KölnBäder. Die beiden städtischen Freibäder ...


Trotz der guten Konjunktur und hoher Steuereinnahmen stehen viele Stadtwerke

Deutsche Stadtwerke laut Studie oft hoch verschuldet

Trotz der guten Konjunktur und hoher Steuereinnahmen stehen viele Stadtwerke in Großstädten laut einer Studie finanziell schlecht da. Unter 91 untersuchten kommunalen Konzernen in Deutschland sei fast die Hälfte (44 Prozent) hoch verschuldet, zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft KPMG. Andere könnten nur schwer fällige Zinsen für Kredite stemmen oder verfügten über relativ wenig Eigenkapital. Dabei seien viele Stadtwerke als Versorger der Bürger mit Strom, Gas oder Wasser wichtig für das öffentliche Leben. Viele der Werke hätten defizitäre Sparten wie den öffentlichen Nahverkehr oder den Unterhalt von Bädern, zugleich fielen oft hohe Investitionen in erneuerbare Energien an. Mehr als drei Viertel ...


Von Bremen bis München, Flughäfen sind betroffen und Kitas: Bundesweit

Streiks in Deutschland: Was Arbeitnehmer dürfen - und was nicht

Von Bremen bis München, Flughäfen sind betroffen und Kitas: Bundesweit streikt ab Dienstag die Dienstleistungsgesellschaft Ver.di - Tausende Arbeitnehmer werden den Ausstand zu spüren bekommen. Hunderte Flüge sind bereits gestrichen worden. Bis Freitag werden auch Kitas, der Nahverkehr, Stadtwerke und die Müllabfuhr bestreikt. Auf den Autobahnen bildeten sich bereits lange Staus. Eine Übersicht der geplanten Ausstände nach Bundesländern finden Sie hier. Doch wer darf eigentlich streiken? Und darf ich zu Hause bleiben, wenn der Bus nicht fährt oder mein Kind nicht in die Kita gehen kann? Antworten auf die wichtigsten Fragen. Wer darf streiken? Nicht nur Ver.di-Mitglieder dürfen ihre Arbeit ...


Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst zeigen bereits in den frühen

Streiks im öffentlichen Dienst: Hunderte Flüge gestrichen

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst zeigen bereits in den frühen Morgenstunden am Dienstag Wirkung - vor allem beim Reiseverkehr. In München hat allein die Lufthansa insgesamt 240 Inlands- und Auslandsflüge gestrichen. Am Berliner Flughafen Tegel fallen bislang etwa 70 Flüge der Lufthansa und ihrer Tochter Eurowings aus. Am Flughafen Leipzig/Halle wurden bisher 18 Flüge annulliert. In Bremen und Hannover wurden bislang etwa 40 Flüge gestrichen. Die Gewerkschaft Ver.di und der Beamtenbund dbb wollen mit den Streiks ihre Forderungen in laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst durchsetzen. Sie verlangen für die bundesweit 2,3 Millionen Beschäftigten in diesem Sektor sechs Prozent mehr Lohn, ...


Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE. Bis 9 Uhr begleitet Sie heute

Nachrichten am Morgen: Die News in Echtzeit

Herzlich willkommen bei Der Morgen @SPIEGELONLINE. Bis 9 Uhr begleitet Sie heute Armin Himmelrath beim Start in den Tag - hier finden Sie den Autor bei Twitter. Die wichtigsten politischen Themen des Tages finden Sie kompakt in unserem Briefing DIE LAGE. Auf alle Pendler, Eltern, Geschäftsreisenden, Hausbesitzer (also quasi auf alle von uns) könnte heute ein anstrengender Tag zukommen: Im öffentlichen Dienst wird in der ganzen Republik gestreikt. Betroffen sind unter anderem die Flughäfen in Frankfurt, München, Köln und Bremen (Lufthansa hatte bereits gestern den Ausfall von 800 Flügen angekündigt), der öffentliche Nahverkehr in zahlreichen Städten, dazu Kitas, Müllabfuhr und zum Teil auch ...


Vor der dritten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst am kommenden Wochenende

Ver.di: Wo die Gewerkschaft überall Warnstreiks angekündigt hat

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst am kommenden Wochenende hat die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di ab Dienstag Warnstreiks in ganz Deutschland angekündigt. So soll es zu Arbeitsniederlegungen an den Flughäfen in Frankfurt am Main, München, Köln und Bremen kommen. Der Frankfurter Flughafen warnte bereits vor "erheblichen Verzögerungen" und Ausfällen. Auch Betriebe in anderen Branchen will Ver.di vorübergehend lahmlegen. So soll in Nordrhein-Westfalen unter anderem der Nahverkehr bestreikt werden, ebenso kommunale Betriebe wie Kitas oder Versorger und Bundeseinrichtungen wie die Job-Center. Für Bayern kündigte Ver.di unter anderem Streiks bei Stadtreinigung und Müllabfuhr, in Krankenhäusern und Kitas an. Ein Schwerpunkt in Niedersachsen ist ...



Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst hat Ver.di für die

Ver.di kündigt neue Streiks nach Ostern an

Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst hat Ver.di für die Tage nach Ostern eine weitere Warnstreikwelle in vielen Bundesländern angekündigt. Es gehe vor allem um ein "starkes Signal" für eine spürbare Mindesterhöhung beim Lohn, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft. Hier hätten die Arbeitgeber bisher keinerlei Gesprächsbereitschaft gezeigt. Ein genauer Termin wurde nicht genannt. Die Gewerkschaft fordert für die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat erhöht werden. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab. Eine abschließende ...


Die Ufer der Schlei sehen aus wie mit Konfetti übersät.

Schlei: Mysteriöse Verschmutzung mit Kunststoffabfällen

Die Ufer der Schlei sehen aus wie mit Konfetti übersät. Auf den Stränden, im Schilf, in den Gräben: überall fingernagelgroße Kunststoffschnipsel. "Die werden wir nie wieder ganz los", schwant es Werner Kuhr, Vogelwart der Halbinsel Reesholm. Gerade haben Aufräumtrupps die Nistplätze von drei seltenen Blaukehlchen-Paaren durchkämmt. "Wenn die Vögel im April aus Südafrika heimkehren", sagt der Naturschützer, "können die hier nicht mehr brüten." Die Säuberungskolonnen haben die Stadtwerke Schleswig hergeschickt. Schon seit Ende Januar wissen die örtlichen Behörden, dass monatelang Plastikmüll aus der kommunalen Kläranlage in die Schlei drang. Doch die Sache blieb zunächst geheim. Anfang März schlug der Bund ...


Es ist das Ende eines langen Erneuerungsprozesses - eines Umbruchs,

E.on und RWE: Die Energiekonzernwende

Es ist das Ende eines langen Erneuerungsprozesses - eines Umbruchs, der vor rund zwei Jahrzehnten mit ein paar Ökospinnern begann, die anfingen, völlig überteuerte Solarzellen und Windräder aufzustellen. Eines Umbruchs, der sich vor rund sieben Jahren drastisch beschleunigte, als im japanischen Fukushima ein Atomkraftwerk explodierte und die Bundesregierung blitzartig den Ausstieg aus dieser Technologie beschloss. Der Erneuerungsprozess wird gemeinhin Energiewende genannt, und er kommt nun endlich mit voller Kraft auf dem deutschen Strommarkt an. Dieser nämlich soll, wenn es nach dem Willen seiner beiden führenden Konzerne geht, bald komplett umstrukturiert werden - und zwar nach einer recht einfachen Formel: RWE ...


Die größten deutschen Stromkonzerne E.on und RWE wollen sich komplett

Innogy: E.on und RWE wollen Öko-Tochter unter sich aufteilen

Die größten deutschen Stromkonzerne E.on und RWE wollen sich komplett neu aufstellen und damit die gesamte Branche umkrempeln. Die beiden Energieriesen kündigten in der Nacht zu Sonntag überraschend an, ihre Geschäfte aufteilen zu wollen. E.on will dazu in einem ersten Schritt die RWE-Ökostrom- und Netztochter Innogy kaufen und im Gegenzug den Konkurrenten RWE am eigenen Unternehmen beteiligen. E.on würde das lukrative Netzgeschäft von Innogy erhalten, während die erneuerbaren Energien unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Das erst zwei Jahre alte Unternehmen Innogy würde damit zerschlagen. Kritiker befürchten steigende Preise Die beiden Versorger haben eine Grundsatzeinigung erzielt, bindende Verträge ...


In Gesetzen sind mitunter absonderliche Dinge festgehalten. Ein besonders absurder

Energiewende: So klimaschädlich ist Ihr Stromanbieter wirklich

In Gesetzen sind mitunter absonderliche Dinge festgehalten. Ein besonders absurder Passus findet sich im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Demnach müssen die deutschen Stromversorger behaupten, sie würden ihren Kunden weit mehr Ökostrom liefern, als sie es tatsächlich tun. Hintergrund ist die sogenannte gesetzliche Stromkennzeichnung. In dieser muss jeder Versorger angeben, aus welchen Quellen er die Elektrizität für seine Kunden beschafft hat und wie viel Gramm CO2 bei der Produktion einer Kilowattstunde seines Stroms verursacht werden. In diesen Strommix müssen die Anbieter allerdings nachträglich Ökostrom reinrechnen, den sie gar nicht gekauft und geliefert haben - das macht bis zu 45 Prozent des gesamten Strommixes ...



Es geht um viel Geld und am Ende auch um

Stromnetz: Oberlandesgericht Düsseldorf prüft Kürzung der Netzentgelte-Renditen

Es geht um viel Geld und am Ende auch um die Stromrechnung von Privathaushalten. Das Oberlandesgericht in Düsseldorf prüft die Beschwerden von rund 1100 Stadtwerken und anderen Betreibern von Strom- und Gasnetzen. Die Unternehmen wollten eine Kürzung ihrer staatlich garantierten Renditen unbedingt verhindern. Seine Entscheidung will der Senat am 22. März verkünden. Um den Bau der so wichtigen Infrastruktur attraktiv zu machen, setzt die Bundesnetzagentur fixe Renditen auf das eingesetzte Eigenkapital der Unternehmen fest. Bislang bekamen Energiekonzerne und Stadtwerke der 9,05 Prozent bei neuen Anlagen und 7,14 Prozent bei bestehenden. Nun aber hatte die Bundesnetzagentur die Renditen deutlich gekürzt - ...


Die Beschwerden von Bahnreisenden bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen

Schlichtungsstelle: Beschwerden über die Bahn nehmen zu

Die Beschwerden von Bahnreisenden bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) haben in diesem Jahr wieder zugenommen. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Einrichtung über das zu Ende gehende Jahr hervor. Bis zum Stichtag 11. Dezember gingen 2655 Schlichtungsanträge zu Fahrten mit der Deutschen Bahn und ihren Wettbewerbern ein. Das ist im Vorjahresvergleich ein Anstieg von 16 Prozent nach drei Jahren in Folge mit leicht sinkenden Fallzahlen. Insgesamt zählte die Schlichtungsstelle bis vor einer Woche 14.636 Anträge. Das waren bereits mehr als im Rekordjahr 2016, in dem 13.626 Fälle zusammenkamen. "Wir erwarten im Gesamtjahr weit mehr als 15.000 Schlichtungsanträge, ...